20 Jahre Unterstützung für die Demokratie in Bénin

Etwa 300 Gäste aus Politik und Zivilgesellschaft kamen am 21. Februar 2013 auf Einladung des deutschen Botschafters, H.E. Hans-Jörg Neumann, und des Leiters der Friedrich-Ebert-Stiftung Bénin, Constantin Grund, in die Residenz der deutschen Botschaft in Cotonou, um das nunmehr 20-jährige Engagement der Friedrich-Ebert-Stiftung in dem westafrikanischen Land zu würdigen.

In Anwesenheit von Vertretern der staatlichen Institutionen, von Parteien sowie des diplomatischen Corps hoben H.E. Botschafter Neumann, Michèle Auga (Leiterin des Referats Afrika der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin), sowie der Staatsminister des beninischen Außenministeriums, M. Pamphile Goutondji, die positiven Impulse der Friedrich-Ebert-Stiftung hervor, die Bénin nach dem Ende des Kalten Krieges auf seinem Weg Richtung Demokratie unterstützt haben. In den Beiträgen wurde insbesondere die Rolle der einheimischen Organisationen für das Gelingen des demokratischen Fortschritts hervorgehoben.

Obwohl in Bénin im Vergleich zu anderen Staaten des westlichen Afrika keine offenen Konflikte auftreten, bleiben wichtige Herausforderungen für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung bestehen: Neben strukturellen Aspekten, etwa der Sicherung der Pressefreiheit oder der Wiederaufnahme des sozialen Dialogs ist aktuell vor allem die Vorbereitung und Durchführung der Kommunalwahlen 2013 von erheblicher Bedeutung. Die Friedrich-Ebert-Stiftung unterstrich erneut ihre Bereitschaft, die beninischen Partner in ihrem Bemühen um Festigung des demokratischen Wegs weiter zu unterstützen.